American Buddhist Peace Pilgrimage

Eine Pilgerreise zu Fuß durch die USA mit Claude AnShin Thomas

März bis September 1998


Auch eine Reise
von vielen Mailen
beginnt mit dem
ersten Schritt

Chinesisches Sprichwort


Der Zenmönch und Friedensaktivist Claude AnShin Thomas wanderte zusammen mit mehreren amerikanischen und deutschen Dharma-Freunden vom März 1998 bis Ende September zu Fuß quer durch die ganze USA. Eines der wichtigsten Ziele dieser Pilgerschaft war es, engagierten Buddhismus zu praktizieren. Die Gruppe ging ca. 20 Meilen pro Tag.

Der Marsch hatte am 1. März in der Gemeinschaft von Tetsugen Glassman Roshi in Yonkers, New York, im Kloster des "Zen Peacemaker Order" begonnen. Die Route führte über Landstraßen, durch kleine Städte und ländliche Gegenden. Die Teilnehmer legten folgende Strecke zurück: New Yersey (Route 46) Pennsylvania (Route 115, 949, 93, 11, 54, 45, 192, 322, 208, 58, 62) Ohio (Route 82, 534, 303, 20, alt.20, 15, 107, 49, 20) Indiana (Route 20, 2, 421, 6) Illinois (Route 83, 30, 52, 252, 92) Iowa (Route 130, 38, 6, 83) Nebraska (Route 92, 6, 34, 30, 138) Colorado (Route 139, 6, 52, 119, 72, 40) Utah (Route 40, 36, 6, 50) Nevada (Route 50), California (Route 50, 160).

Claude trug Mönchsrobe und alle hatten nur ihre wichtigsten Dinge mit sich. Dabei übten sie sich in "Takahatsu" (Betteln nach der Art der buddhistischen Mönche) und baten die unterschiedlichsten Gemeinschaften und Begegnungen auf ihrem Weg um Speisen, Unterkunft und andere notwendige Unterstützung.

Die Erfahrung war für alle Beteiligten sehr tiefgreifend. Bereits die ungewohnte körperliche Anstrengung des täglichen ca. 8-stündigen Gehens bedeutete für fast alle eine grosse Herausforderung. So lange mit fast nichts unterwegs zu sein, hiess ausserdem jeden Tag erneut loszulassen und sich auf Neues, völlig unbekanntes einzulassen. Heftige innere Widerständen kamen hoch und all die Gewohnheiten des Festhaltens und Anhaftens. Doch zugleich eröffnete dies grossen Reichtum, tiefe Freude und eine Vielzahl an bewegenden Eindrücken und Begegnungen. Die Pilger trafen auf viele offene und freundschaftliche Hände und Türen und konnten ihrerseits vielen dieser Menschen wertvolle Impulse und Eindrücke geben. Die Gruppe erhielt auch zahlreiche Einladungen vor Schulklassen und Uni-Seminaren zu sprechen und Claude AnShin konnte seinen Weg aufzeigen, die im Lande immer noch offene Wunde des Vietnamskriegs zu heilen.

Der Pilgermarsch endete im September 1998 mit Besuchen in der "Community for mindfullnes Living" (Gemeinschaft für achtsames Leben) in der Nähe von Berkeley, Kalifornien, im Büro der Buddhist Peace Fellowship (BPF) in Berkeley, im berühmten Zen-Center von San Francisco und im Tasajara-Zenkloster bei Big Sur an der Pazifikküste.

weitere Informationen auch hier


 


 



Copyright 2004 © by Netzwerk engagierter Buddhisten