Die Burma-Flüchtlingshilfe:

Mae Tao Clinic

Medizinische Grundversorgung unter den Flüchtlingen an der thailändisch-burmesischen Grenze


Die Mao Tao Clinic an der thailändisch-burmesischen Grenze wurde nach dem großen Volksaufstand für Demokratie in Burma (heute Myanmar) 1988 gegründet. Zehntausende an Flüchtlingen aus Burma suchen seitdem in Thailand Schutz vor den Übergriffen der burmesischen Armee. Ziel des Hospitals ist es, all denen medizinische Versorgung zukommen zu lassen, die unter den Auswirkungen der noch immer andauernden Kämpfe und Verfolgungen in Burma leiden. Anfangs konnten nur die meist studentischen Flüchtlinge versorgt werden, inzwischen jedoch bietet das Hospital Hilfe für alle betroffenen Gruppen, besonders für die unschuldigen Opfer - Kinder, Frauen und Bewohner entlegener Dörfer.

Die Hauptaufgabe des Hospitals besteht darin, die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung zu decken. Unter diesem Leitmotiv sind inzwischen folgende Tätigkeitsbereiche aufgebaut worden:

Die Gesundheitsarbeit ruht vor allem auf der Ausbildung und Versorgung mobiler Hilfsdienste. Diese müssen zu Fuss, mit dem Geländewagen und oft in Booten reisen, um die entlegenen Gebiete zu erreichen. Viele Menschen haben schwere Verletzungen durch die mörderischen Antipersonen-Minen und die Kriegshandlungen des burmesischen Militärs gegen die ethnischen Minderheiten und Flüchtlinge.

Die mobilen Hilfsdienste 'entdecken' oft Patienten, die nie vorher medizinisch versorgt worden sind. Fast alle Kinder haben Darmwürmer. Die Wurminfektionen entstehen durch schlechte Bildung und unzureichende Hygiene und führen oft zu Blutarmut und weiterer Unterernährung. Fehlende Familienplanung verschlimmert die Probleme.

Ausbildung für Hebammen und Gesundheitslehre für die Mütter und ihre Kinder sollen die allgemeine Gesundheit der Menschen verbessern und vor allem, die Komplikationen bei den Geburten verringern. Die schon ausgebildeten Mitarbeiter aus den Reihen der Kriegs-Flüchtlinge übernehmen die täglichen Pflegemassnahmen im Hospital und helfen zudem, neue Hilfskräfte auszubilden. Wenn bei mobilen Einsätzen kein Arzt dabei ist, sind die Hilfskräfte allein dafür verantwortlich, Diagnosen zu stellen und die Patienten zu behandeln.

Man sagt, die Zukunft gehöre den Kindern. Die Mitarbeiter des Hospitals hoffen, durch ihre Arbeit die Zukunft dieser Kinder zu verbessern.

Eine Lösung der politischen Probleme Burmas erscheint in näherer Zukunft als sehr unwahrscheinlich. Wenn es jedoch dazu kommen sollte, werden diese Menschen immer noch medizinische Hilfe brauchen.

Die in Zukunft angestrebten Ziele des Hospitals sind:

weitere Informationen auch hier






Copyright 2004 © by Netzwerk engagierter Buddhisten